Typische Ursachen
Speiseöl, Grillfett, Maschinenöl, Butter, Kosmetika, Hautfett und andere öl- oder fetthaltige Stoffe.
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Damit lässt sich die Ursache besser unterscheiden.
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Speiseöl, Grillfett, Maschinenöl, Butter, Kosmetika, Hautfett und andere öl- oder fetthaltige Stoffe.
Öl und Fett dringen bei saugfähigem Naturstein in den Porenraum ein. Dadurch verändert sich die Lichtbrechung und die Stelle erscheint dunkler.
Sofort mit saugfähigem Material aufnehmen und nicht großflächig verreiben.
HMK R152 Öl- und Wachsentferner einsetzen.
Bei älteren Flecken können mehrere Anwendungen erforderlich sein.
Bei nur leichten und oberflächlichen öligen oder filmigen Verschmutzungen kann punktuell HMK R799 Speziallöser eingesetzt werden.
Ausgehärtetes, oxidiertes beziehungsweise verharztes Öl, beispielsweise altes Leinöl, lässt sich häufig nicht wie ein normaler Ölfleck entfernen.
Hier kann ein Versuch mit HMK R171 Power-Gel sinnvoll sein.
Typische organische Flecken: Kaffee, Tee, Rotwein, Cola, Kakao, Obst, Beeren, Gerbsäure aus Laub, Holz oder Rinde, Pollen, Humus, Nikotin, Blut, Eiweiß und Vogelkot.
Organische Farbstoffe können mit Feuchtigkeit in saugfähigen Naturstein einziehen.
Zur Aufhellung kann HMK R160 Schimmel-Ex eingesetzt werden.
Zunächst mit kaltem Wasser arbeiten.
Danach HMK R155 Grundreiniger – säurefrei einsetzen.
Kein heißes Wasser verwenden, da Eiweiß gerinnen kann.
Typische Ursachen: Metallmöbel, Werkzeug, Schrauben, Metallspäne, eisenhaltiger Dünger oder eisenhaltiges Wasser.
Marmor, Kalkstein, Travertin oder Betonwerkstein:
Bei tatsächlich geeignetem Granit, Gneis oder vergleichbarem Hartgestein:
Häufig trocken, kristallin oder kreidig.
Lässt sich der Belag relativ leicht trocken abreiben, spricht dies eher für eine Ausblühung.
Auf geeignetem säurebeständigem Stein: HMK R165 Zement- und Ausblühungsentferner .
Auf säureempfindlichem Naturstein möglichst mechanisch entfernen und anschließend HMK R155 Grundreiniger – säurefrei verwenden.
Kalk ist meist deutlich härter, rauer oder glasiger.
Auf geeignetem säurebeständigem Stein: HMK R189 Kalk-Ex .
Lose Rückstände zunächst trocken aufnehmen beziehungsweise absaugen.
Anschließend HMK R155 Grundreiniger – säurefrei pur beziehungsweise je nach Verschmutzung verdünnt auftragen.
Nicht antrocknen lassen, mit Bürste oder Nylonpad durcharbeiten, Schmutzflotte aufnehmen und gründlich mit Wasser nachspülen.
Dicke feste Rückstände zunächst vorsichtig mechanisch mit geeignetem Kunststoffspachtel, Steinhobel oder einer geeigneten mechanischen Hilfe reduzieren.
Keine Säure. HMK R155 Grundreiniger – säurefrei und mechanische Unterstützung.
Dispersionsfarbe zunächst mit HMK R155 Grundreiniger – säurefrei anweichen.
Bei Bedarf mechanisch unterstützen.
Auf rauen oder senkrechten Flächen kann HMK R171 Power-Gel sinnvoll sein.
Bei älteren Farbschichten gegebenenfalls HMK R154 Lösefix .
Danach immer mit HMK R155 Grundreiniger – säurefrei nachreinigen.
Mit HMK R154 Lösefix anlösen.
Gelöste Rückstände vollständig aufnehmen.
Anschließend HMK R155 Grundreiniger – säurefrei zur Nachreinigung verwenden.
Dicke Kleberreste zunächst mechanisch mit geeignetem Spachtel, Steinhobel oder Schleifhilfe reduzieren.
Anschließend je nach Kleberart HMK R154 Lösefix oder HMK R171 Power-Gel einsetzen.
Bei porösem Naturstein kann Kleber tiefer eingezogen sein und mehrere Behandlungen erforderlich machen.
HMK R799 Speziallöser auftragen und Klebebandrückstände anlösen.
Mit lösemittelfestem Tuch mehrfach abnehmen.
Nicht mechanisch in den Stein einbürsten.
Haushaltschemie, Getränke, Säfte, Cola, Öl, Fett, Kaffee, Rotwein oder Kosmetika.
Warum?Die Flüssigkeit transportiert ihre Inhaltsstoffe in den Stein. Beim Trocknen können diese in den Randzonen konzentriert zurückbleiben.
LösungFrische Flüssigkeit sofort auftupfen.
Klebrige Rückstände: HMK R155 Grundreiniger – säurefrei .
Öl, Fett und Kosmetika: HMK R152 Öl- und Wachsentferner .
Bei Kaffee, Rotwein und anderen färbenden organischen Stoffen
Restfeuchte im Estrich, undichte Silikonfugen, fehlerhafte Anschlüsse, mangelhafte Drainage oder stehende Feuchtigkeit.
Warum?Naturstein nimmt Feuchtigkeit kapillar aus dem Untergrund auf und erscheint dadurch dunkler.
LösungDie Feuchtigkeitsursache beseitigen und den Naturstein vollständig austrocknen lassen.
Eine Oberflächenreinigung allein kann dieses Problem nicht lösen.
Allzweckreiniger, Spülmittel, Glasreiniger, Shampoo, Duschgel und Seife.
Warum?Rückstände bleiben in Poren beziehungsweise Fugen zurück und binden neuen Schmutz.
LösungHMK R155 Grundreiniger – säurefrei auftragen und kräftig mit Bürste oder Nylonpad bearbeiten.
Schmutzflotte vollständig aufnehmen und gründlich mit Wasser nachwaschen.
Putzreste, Waschmittel, Straßenstaub, organisches Material, Kalk- und Seifenablagerungen.
Warum?Klebrige Rückstände wirken als Schmutzfänger. Beim Verdunsten lagern sich Verschmutzungen bevorzugt an Fugen und Kanten ab.
LösungIntensive Reinigung mit HMK R155 Grundreiniger – säurefrei , gegebenenfalls pur beziehungsweise konzentriert, mit Bürste oder Nylonpad.
Bei Cotto zunächst ebenfalls HMK R155 Grundreiniger – säurefrei .
Alte Wachs- oder Pflegeschichten gegebenenfalls mit HMK R154 Lösefix entfernen und anschließend HMK R155 Grundreiniger – säurefrei verwenden.
Ungeeignetes oder altes Silikon kann ölartige Bestandteile an angrenzenden Naturstein abgeben.
Warum?Die Weichmacher wandern in den Porenraum und erzeugen einen dauerhaft dunklen beziehungsweise fettigen Rand.
LösungAlte beziehungsweise ungeeignete Silikonfuge entfernen.
Dunklen Rand mit HMK R152 Öl- und Wachsentferner behandeln.
Anschließend nur natursteingeeignetes Silikon verwenden.
Sofort mit saugfähigem Material aufnehmen. Nicht verteilen.
Mit HMK R160 Schimmel-Ex behandeln.
Anschließend intensiv mit HMK R155 Grundreiniger – säurefrei nachreinigen.
Bleibt auf Marmor oder Kalkstein eine matte beziehungsweise helle Stelle zurück,
Zitronensaft, Essig, Wein, Entkalker oder andere saure Reiniger.
Warum?Säure reagiert mit dem kalkhaltigen Stein. Die Oberfläche wird matt, heller, stumpf oder rau.
LösungAuf geeigneten kleineren Stellen: HMK M529 Marmor-Polier-Set .
Für geeignete größere Flächen: HMK P727 Marmor-Polierpulver beziehungsweise professionelle Aufarbeitung.
Ein vorhandener Wachs- beziehungsweise Pflegefilm wurde ungleichmäßig angelöst oder entfernt.
FolgeHelle, stumpfe oder unterschiedlich glänzende Bereiche.
LösungAlten Pflegefilm möglichst gleichmäßig mit HMK R154 Lösefix entfernen.
Danach mit HMK R155 Grundreiniger – säurefrei nachreinigen und erst nach vollständiger Trocknung den Pflegeaufbau erneuern.
Ungeeignete saure oder stark alkalische Reiniger, beispielsweise aggressive Laugen oder Backofenreiniger.
FolgeSichtbare Aufhellung, Vergrauung beziehungsweise optische Veränderung der Oberfläche.
LösungNicht mit stärkeren Reinigern weiterarbeiten.
Je nach Schaden professionelle Aufarbeitung oder optische Farbangleichung prüfen.
Säuren greifen das Material selbst an und können matte, stumpfe beziehungsweise raue Stellen erzeugen.
Trotzdem nicht automatisch jeden sauren oder stark alkalischen Reiniger verwenden.
Bestimmte dunkle Gesteine können durch Säuren oder starke Laugen sichtbar aufhellen beziehungsweise vergrauen.
Alte Wachse, Öle und Pflegefilme vor einer intensiven Reinigung berücksichtigen.
Fugen, Silikon und angrenzende Natursteine trotzdem gesondert beurteilen.
Material im Naturstein-Archiv anhand von Bildern und Eigenschaften eingrenzen.
Naturstein-Archiv öffnen →Flecken-FAQ
Flecken auf Naturstein, Keramik und Feinsteinzeug sollten immer nach Material, Oberfläche und Ursache beurteilt werden. Entscheidend ist, ob der Stein säureempfindlich ist, ob der Fleck nur aufliegt oder bereits eingezogen ist und ob es sich um Öl, Rost, Kalk, organische Verfärbungen oder einen echten Oberflächenschaden handelt.
Die erste Orientierung gibt das Aussehen des Flecks. Dunkle, fettige oder glänzende Flecken sprechen häufig für Öl-, Fett- oder Wachsflecken. Orange bis braune Flecken deuten oft auf Rost hin. Weiße, harte oder krustige Beläge sind meist Kalkablagerungen oder Ausblühungen. Farbig-braune, rötliche, violette oder grünliche Flecken entstehen häufig durch Kaffee, Tee, Rotwein, Laub, Obst, Blüten oder andere organische Stoffe.
Zusätzlich ist wichtig, auf welchem Material der Fleck sitzt. Marmor, Kalkstein und Travertin reagieren anders als Granit, Gneis, Quarzit oder Feinsteinzeug. Deshalb sollte vor jeder Behandlung zuerst das Material eingeordnet werden.
Die Gesteinsart entscheidet darüber, welche Reiniger sicher eingesetzt werden können. Kalkhaltige Natursteine wie Marmor, Kalkstein, Travertin oder Onyx sind säureempfindlich. Säurehaltige Reiniger, Essig, Zitrone, WC-Reiniger oder klassische Kalklöser können solche Oberflächen anlösen und matte, raue oder stumpfe Stellen verursachen.
Hartgesteine wie Granit, Gneis oder Quarzit sind häufig widerstandsfähiger, müssen aber ebenfalls materialgerecht behandelt werden. Auch dunkle Hartgesteine können durch ungeeignete Reiniger optisch aufhellen oder fleckig wirken.
Öl-, Fett- und Wachsflecken erscheinen meist dunkel, schmierig oder leicht glänzend. Sie können in saugfähige Natursteine einziehen und lassen sich mit einfachem Wischen oft nicht vollständig entfernen. Ziel ist es, Öl, Fett oder Wachs aus den Poren zu lösen beziehungsweise aus dem Stein herauszuziehen.
Für eingezogene Öl- und Wachsflecken eignet sich HMK R152 Öl- & Wachsfleckentferner. Bei oberflächlichen, filmartigen Rückständen, alten Pflegefilmen oder Resten von Versiegelungen kann HMK R799 Speziallöser sinnvoll sein.
Kaffee, Tee, Rotwein, Laub, Blüten, Obst, Humus oder Gerbsäure verursachen meist organische und farbige Verfärbungen. Solche Flecken können gelblich, braun, rötlich, violett oder grünlich wirken und teilweise tiefer in saugfähige Oberflächen einziehen.
Je nach Material und Fleckenbild kommen Spezialreiniger infrage, die farbgebende Rückstände, organische Verunreinigungen oder Pigmente anlösen. Wichtig sind eine Probefläche an unauffälliger Stelle, ausreichende Einwirkzeit und gründliches Nachwaschen mit klarem Wasser.
Rostflecken zeigen sich häufig orange, braun oder dunkelbraun. Sie entstehen zum Beispiel durch Metallmöbel, Dünger, eisenhaltiges Wasser, Metallabrieb oder Rostpartikel. Auf säureempfindlichen Steinen wie Marmor, Kalkstein, Travertin oder Betonwerkstein dürfen keine stark säurehaltigen Rostentferner eingesetzt werden.
Entscheidend ist, ob der Stein säureempfindlich ist. Bei Marmor, Kalkstein und Travertin sollte ausschließlich ein dafür geeigneter, materialverträglicher Rostentferner verwendet werden. Säurehaltige Produkte sind nur für entsprechend säurebeständige Materialien geeignet.
Kalkablagerungen fühlen sich meist hart, glasig oder rau an und entstehen auf Flächen, die regelmäßig mit Leitungswasser in Kontakt kommen. Ausblühungen sind dagegen oft weiß, kristallin oder kreidig und lassen sich teilweise trocken abreiben oder abkratzen.
Bei säurebeständigem Stein können Kalk oder Ausblühungen je nach Ursache mit geeigneten Spezialreinigern behandelt werden. Bei säureempfindlichen Steinen sollte auf Säure verzichtet und zunächst mechanisch sowie mit einem säurefreien Reiniger wie HMK R155 Grundreiniger gearbeitet werden.
Urin kann Verfärbungen, Geruch und bei empfindlichen Materialien auch Oberflächenschäden verursachen. Besonders tierischer Urin ist oft konzentriert und kann stärker reagieren. Deshalb sollte Urin möglichst schnell aufgenommen und die Fläche gründlich gereinigt werden.
Bei eingezogenen Rückständen kann eine mehrstufige Behandlung nötig sein: Verfärbung behandeln, Geruch reduzieren und anschließend prüfen, ob zusätzlich eine matte oder angeätzte Stelle entstanden ist. Bei säureempfindlichen Steinen ist besondere Vorsicht wichtig, weil manche Geruchs-, Bad- oder Sanitärreiniger ungeeignet sein können.
Matte, helle oder stumpfe Stellen sind häufig keine Schmutzflecken, sondern Oberflächenschäden. Sie entstehen zum Beispiel durch Säure, ungeeignete Reiniger, starke Laugen, mechanische Kratzer oder angegriffene Pflege- und Wachsschichten.
Ein Reiniger kann solche Schäden nicht einfach entfernen. Bei Marmor und Kalkstein kann je nach Tiefe eine Politur oder fachgerechte Aufarbeitung nötig sein. Bei dunklen Hartgesteinen können säurebedingte Aufhellungen teilweise dauerhaft sichtbar bleiben.
Feinsteinzeug und viele keramische Oberflächen sind meist dichter und chemisch widerstandsfähiger als viele Natursteine. Deshalb können dort je nach Oberfläche auch stärkere Spezialreiniger eingesetzt werden. Trotzdem sollten Fugen, Silikonränder, Cotto, Terrakotta oder angrenzende Natursteine immer mitbedacht werden.
Besonders matte oder strukturierte Feinsteinzeugflächen müssen gründlich mit klarem Wasser nachgewaschen werden, damit keine Reinigerrückstände in Vertiefungen zurückbleiben.
Nach jeder chemischen Reinigung sollte die Fläche gründlich mit klarem Wasser nachgespült werden. Rückstände von Reinigern, gelösten Verschmutzungen oder alten Pflegeschichten dürfen nicht auf der Oberfläche verbleiben.
Bei saugfähigen Natursteinen ist anschließend zu prüfen, ob der Schutz erneuert werden sollte. Eine geeignete Imprägnierung oder ein Fleckschutz wie HMK S232 Fleckschutz kann die erneute Aufnahme von Wasser, Öl und Schmutz deutlich reduzieren.