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Cotto - Terrakotta - Ziegel - Tonplatten

cottoboden

Gebrannter Ton, italienischer Schieferton und Hochtemperatur-Keramik

Terrakotta, Cotto und Klinker bieten jeweils einzigartige ästhetische und funktionale Eigenschaften, die sie für eine breite Palette von Anwendungen in Architektur und Design prädestinieren. Von der natürlichen Porosität und der warmen Ausstrahlung der Terrakotta bis hin zur robusten und vielseitigen Beschaffenheit des Klinkers – diese Materialien sind sowohl praktisch als auch kulturell bedeutsam.

Je nach Herstellungsart ob manuell oder industriell gefertigt, ist die Oberfläche unterschiedlich ausgeführt. Eine typische Eigenschaft ist herstellungsbedingt ein unregelmäßiges optisches Erscheinungsbild. Es gibt Struktur- und Farbschwankungen somit wird jede Fliese zu einem Unikat. Die Fliesen können vor und nach dem Brennen bearbeitet werden, was nochmals eine Vielzahl an Nuancen ermöglicht. Die warmen Erdtöne schaffen ein angenehmes Wohnklima.

Terrakotta / Cotto ist in aller Regel nicht glasiert und ziemlich porös was seine hohe Wasseraufnahmefähigkeit ausmacht. Die Offenporigkeit bedingt auch seine hohe Schmutzaufnahme und Fleckanfälligkeit. Ein Cottobelag sollte daher von Anfang an richtig behandelt werden um das Eindringen von Schmutzen weitestgehend zu mindern. Eine Fleckschutzbehandlung (Imprägnieren/Wachsen) hat daher bei unglasierten Oberflächen eine wichtige Bedeutung für die dauerhaft schöne Optik von Terrakotta und Cotto.

Unabhängig davon bildet sich auf Cottobelägen nach und nach eine Patina, man sagt Cotto "lebt", was ja auch seinen Charme ausmacht. Er ist sehr belastbar und widerstandsfähig und behält bei richtiger Pflege über viele Jahre seine Schönheit und freundliche, warme Atmosphäre.


Terrakotta - Natürlichkeit und Tradition

Herkunft und Herstellung

Terrakotta, aus den italienischen Worten für Erde ("Terra") und gebrannt ("Cotto") zusammengesetzt, wird traditionell aus natürlichen Tonmineralien hergestellt. Der Herstellungsprozess umfasst die Sammlung und Reinigung von Ton, das Mischen mit Wasser zur Erreichung einer formbaren Konsistenz, das Formen durch Hand oder auf einer Töpferscheibe, das Trocknen an der Luft und schließlich das Brennen in einem Ofen bei Temperaturen zwischen 950 °C und 1050 °C.

Eigenschaften

Terrakotta ist für seine Porosität bekannt, die durch den Brennprozess bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen resultiert. Die Farbpalette reicht von blassgelb bis dunkelrot, was hauptsächlich durch den Eisengehalt im Ton beeinflusst wird. Diese grobkörnige, poröse Struktur macht Terrakotta visuell ansprechend und eignet sich sowohl glasiert als auch unglasiert für verschiedene Anwendungen.

Verwendung

Im Baubereich wird Terrakotta vor allem für Dachziegel, Wandverkleidungen und dekorative Elemente genutzt. Auch in der Kunst hat Terrakotta eine lange Tradition, beispielsweise bei der Herstellung von Skulpturen. In Gärten sind Terrakotta-Töpfe beliebt, da sie atmungsaktiv sind und das Wurzelwachstum fördern.


Cotto - Robustheit und mediterranes Flair

Herkunft und besondere Merkmale

Cotto, eine spezielle Form von Terrakotta, wird aus Schieferton gewonnen, der ausschließlich in der Gegend um Impruneta in Italien vorkommt. Dieses Material wird bei Temperaturen zwischen 900°C und 1000°C gebrannt, was ihm eine besondere Festigkeit und Frostbeständigkeit verleiht.

Ästhetik und Verwendung

Cotto wird häufig für Bodenfliesen und andere architektonische Elemente verwendet, vor allem wegen seiner warmen, erdigen Töne und seiner Fähigkeit, über Jahre eine attraktive Patina zu entwickeln. Seine poröse Struktur und natürliche Textur machen es ideal für Wohnbereiche, wo eine rustikale Ästhetik gewünscht ist. Um seine Schönheit zu bewahren, ist eine angemessene Oberflächenbehandlung essenziell.


Klinker - Haltbarkeit und Vielseitigkeit

Herstellungsprozess

Klinker unterscheidet sich von Terrakotta und Cotto durch die Verwendung speziell ausgewählter Tonsorten und einem Brennprozess bei Temperaturen über 1100 °C. Dies führt zu einem besonders harten und dichten Material, das extrem widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und Abrieb ist.

Eigenschaften und Anwendungsbereiche

Klinker ist wasserdicht und frostbeständig, was ihn ideal für Außenanwendungen wie Fassadenverkleidungen und Pflastersteine macht. Seine Vielfalt an Farben und Texturen ermöglicht es, sowohl ästhetisch ansprechende als auch technisch funktionale Oberflächen zu gestalten.

Grundreinigung und periodische Reinigung

Je nach Oberfläche ob unbehandelt oder glasiert ist die Reinigung je nach Schmutzart verschieden aufwendig. Während glasierte Cotto Oberflächen nicht saugfähig und somit relativ pflegeleicht sind, ist bei unglasierten Oberflächen vorbeugender Umgang erforderlich. Wegen der offenporigen Oberfläche ist die Verschmutzung in stark beanspruchten Nutzbereichen deutlich höher ausgeprägt. 

  • Küchenboden durch Fett und Öle sowie herabfallende Speisen oder Flüssigkeiten
  • Eingangsbereich aufgrund des Straßenschmutzes
  • Bad- und WC-Bereich durch Kalk, Seifenreste etc.


Eine periodisch stärkere Reinigung ist empfehlenswert, damit sich die Schmutze nicht im Stein manifestieren und die schöne Optik erhalten bleibt. In weniger intensiv genutzten Bereichen empfielt sich eine Reinigung je nach Bedarf in längeren Abständen.

Für die Grundreinigung bzw. periodische Reinigung verwenden Sie HMK® R155 Grundreiniger -säurefrei- sowie Bürste oder Schrubber. Für größere Flächen empfehlen wir eine Einscheibenmaschine moit Bürsten, die in vielen Baumärkten zur Miete angeboten werden.

LOSE SCHMUTZE

Entfernung mit einem weichen Besen oder Staubsauger mit Bürstenaufsatz.

FETTE UND ÖLE

Fett- und Ölflecken lassen sich mit HMK® R152 Öl- und Wachsentferner beseitigen, der Tiefenreiniger ist explizit auf Ölentfernung eingestellt. Fettige und ölige Filme auf Terrakotta und Cotto reinigen Sie mit HMK® R157 Fliesen Intensivreiniger ein alkalisches Reinigigungsmittel. Unterstützen Sie den Reinigungsvorgang mit einem Schrubber. 

ALTE WACHSSCHICHTEN & PFLEGEMITTELKRUSTEN

Alte Wachs- und Schmutzschichten können mit HMK® R154 Lösefix und HMK® R155 Grundreiniger -säurefrei-  entfernt werden.

ZEMENTSCHLEIER / BAUENDREINIGUNG

Fugmörtel und hartnäckigen mineralischen Bauschmutz mit HMK® R183 Zementschleier- EX und Bürste entfernen. Damit das Fugmaterial nicht beschädigt wird, sollte der Belag vorgenässt werden. Im Anschluss erfolgt eine Nachreinigung mit klarem Wasser. um Reinigerrreste zu entfernen und die Oberfläche zu neutralisieren.

BITTE BEACHTEN!

  • Entsprechend der Herstellerangaben Ihres Reinigungsmittels sind die Einwirkzeiten zu beachten. Lassen Sie aber das Reinigungsmittel und den gelösten Schmutz nicht antrocknen. Gerade durch die Offenporigkeit von Terrakotta/Cotto werden Flüssigkeiten schnell vom Belag aufgesaugt, was die weitere Reinigung erschwert.
  • Bei allen Reinigungsvorgängen die entstehende Schmutzflotte mit viel Wasser oder besser mit Nasssauger aufnehmen um den Schmutz gründlich von der Oberfläche weg zu transportieren.
  • Durch ein Nachspülen mit klarem Wasser werden Reinigerreste entfernt und die Oberfläche neutralisiert.
  • Achten Sie bei der Auswahl und Verwendung von Reinigungsmitteln auf die Verträglichkeit des Terrakotta-/Cottonmaterials, des Fugmaterials und je nach Einsatzort der angrenzenden Dichtstoffe (elastische Fugen).

FLECKENTFERNUNG

Flecken - ABC

 


Bedingt durch die hohe Saugkraft unbehandelter bzw. unglasierter Terrakotta und Cotto Beläge, werden flüssige Verschmutzungen meist sehr schnell aufgenommen. Um die Optik des Steinbelages dauerhaft zu erhalten, ist eine Schutzbehandlung daher unerlässlich.

Jede der folgenden Methoden ist für sich allein anwendbar oder kann entsprechend kombiniert werden:

  • Nur Imprägnieren, Imprägnieren & Ölen, Imprägnieren & Ölen & Wachsen, Imprägnieren & Wachsen
  • Nur Ölen, Ölen & Wachsen
  • Nur Wachsen 

IMPRÄGNIEREN

Wir empfehlen in jedem Fall mindestens eine Schutzbehandlung mit HMK® S232 Fleckschutz oder HMK® S234 Fleckschutz Top - Effekt, beide sind nicht schichtbildende, dampfdiffusionsoffene, Schmutz und Öl abweisende Imprägniermittel. Der Grundschutz für Ihren Cottoboden lässt die Oberfläche für lange Zeit sehr gepflegt aussehen. Der Wirkstoff legt sich an die Kapillarwandungen und Porentrichter an und bewirkt eine sehr starke Verminderung des Eindringens von Flüssigkeiten bzw. flüssig gelösten Schmutzen und auch Öl in den Stein. Imprägnierungen können sowohl im Innen- und Außenbereich verwendet werden. Auf stark genutzten Oberflächen (z.B. Küchenbereich, Öffentlich, Terassen) ist eine jährliche Wiederholung empfehlenswert, ansonsten alle 2-3 Jahre.

ÖLEN

Alternativ oder ergänzend zur Imprägnierung, kann die Fläche auch mit HMK® P330 Cotto- und Klinkeröl eingelassen werden. Es bewirkt eine angenehme Farbtonvertiefung und ein Auffüllen des Porenraums. Gleichzeitig wird die wasser- und schmutzabweisende Wirkung der Oberfläche hergestellt, bzw. bei bereits vorhandener Imprägnierung weiter verbessert. Im Unterschied zu einer Imprägnierung ist Cottoöl fließfähig, es "verarmt" sukzessive durch Diffusion und Reinigungsvorgänge. HMK® P330 lässt sich jedoch problemlos nachpflegen, auch partiell und wird wegen des Nasseffekts sehr gern verwendet. Die Anwendung von Cottoöl ist nur im Innenbereich empfohlen! Für eine evtl. gewünschte Farbertiefung im Nass- oder Aussenbereich ist HMK® S242 Farbkonservierung geeignet.       

WACHSEN

Nur Wachsen (ohne imprägnieren und /oder ölen) ist grundsätzlich auch eine Alternative. Die schicht- und glanzbildende Schutzbehandlung mit HMK® P328/ N oder HMK® P329/ B Wachsbeize ist in diesem Fall "nur" oberflächlich und unterliegt einer entsprechenden höheren Abnutzung. Das Nachwachsen zum Erhalt der Schicht ist jederzeit möglich.Die Wachsschicht kann gegebenfalls auch aufpoliert werden. Durch die Verwendung von wachshaltigen Pflegeprodukten ensteht Schicht um Schicht die charakteristische Patina. Wachsschichten verschleißen mechanisch (Abnutzung, Kratzer) und können von alkalischen und lösemittel- und alkoholhaltigen Reinigungsmitteln angegriffen werden - Fleckbildung. Ein Wachsen im Aussen- und Nassbereich ist nicht möglich. 

Eine Schutzbehandlung erleichtert spürbar Reinigung und Pflege im Alltag!

Bei entsprechender Schutzbehandlung der Oberfläche gestaltet sich die laufende Cottopflege recht unproblematisch.

Zur regelmäßigen Unterhaltsreinigung empfehlen wir HMK® P324 Edel Steinseife auf Basis natürlicher Seifen und hochwertiger Pflegekomponenten. Regelmäßiges Wischen mit HMK® P324 entfernt Alltagschmutze und verleiht dem Bodenbelag von Mal zu Mal eine schönere Struktur. Es eignet sich für unbehandelte, offenporige und auch glasierte Oberflächen aus Terracotta, Cotto, Klinker, Tonplatten sowie Ziegelfliesen.  

An der Oberfläche zurückbleibende Pflegekomponenten erleichtern den nächsten Wischvorgang und begünstigen somit die Patinabildung ohne Schichtaufbau. Die angenehm riechende Wischpflege einfach in handwarmes Wischwasser geben (ein Schuss, 20-30 ml), bei stärkerer Verschmutzung gerne ein bisschen mehr. Den Boden feucht wischen und den zurückbleibenden Feuchtigkeitsfilm trocknen lassen. Nicht mit klarem Wasser nachwischen!  Ein handelsüblicher langfloriger Wischmop erleichtert das Wischen und man kann großflächig arbeiten

Zur Glanzauffrischung auf gewachsten Belägen empfehlen wir die gelegentliche Verwendung von HMK® P326 Cotto Pflegemilch.

  • Auf gewachsten Flächen vermeiden Sie in jedem Fall entfettende bzw. entwachsende Reinigungsmittel sowie scheuernde und kratzende Reinigungsgeräte um die schützende Wachsschicht nicht zu zerstören.
  • Empfehlenswert ist auch der Einsatz eines Poliersaugers mit weichen Bürsten.
  • Flüssige Verschmutzungen zeitnah im noch flüssigen Zustand entfernen um das ein Einziehen in den Belag und Fugen zu vermieden. Eingetrocknete Flecken sind immer schwerer zu entfernen.
  • Für glasierte Cottobeläge oder Fliesen in Cotto-Optik ist eine Öl- öder Wachsbehandlung nicht erforderlich.


Voraussetzung für eine dauerhaft wirksame Schutzbehandlung ist eine saubere und gleichmäßig saugende Oberfläche! Deshalb ist im Vorfeld eine gründliche Reinigung und Fleckentfernung unerlässlich.

Alte Pflegemittelschichten auf Wachs- oder Acrylbasis lassen sich mit HMK® R154 Lösefix entfernen. Anschließend den Belag nochmal mit HMK® R157 Fliesen-Intensivreiniger und /oder HMK® R155 Grundreiniger nachwaschen. Mineralische bzw. zementäre Rückstände und Verschmutzungen (Fugmassen) auf der Oberfläche können mit HMK® R183 Zementschleier- Ex entfernt werden. 

Wichtig: Bei allen Reinigungsvorgängen die entstehende Schmutzflotte am besten mit einem Nass- bzw. Wassersauger aufnehmen oder mit reichlich klar Wasser nachwischen um den Schmutz gründlich von der Oberfläche weg zu transportieren.

  • Ist eine Fussbodenheizung in Betrieb, muss diese vor einer Schutzbehandlung ausgeschaltet werden, Vorlaufzeit beachten
  • Der Belag aus Terrakotta oder Cotto muss naturkalt sein.
  • Bitte achten Sie auch darauf, dass der Belag trocken ist. Die Schutzbehandlung darf deshalb nicht direkt nach der Grundreinigung erfolgen, Voraussetzung ist mindestens 1 Tag Wartezeit dazwischen (je nach Lüftungs- und Temperatursituation).
  • Bei Imprägnierungen im Aussenbereich auf die Wetterverhältnisse achten! Produkthinweise beachten.

 Die "klassische" Art und Empfehlung zur Neueinpflege

    1. IMPRÄGNIEREN
      Zunächst muß der Bodenbelag sauber und trocken sein. Anschließend wird entweder HMK® S232 Fleckschutz (lösemittelfrei) oder HMK® S234 (lösemittelgelöst), beides sind nicht schichtbildende Imprägnate als Grundschutz aufgebracht. Der Wirkstoff Silikon bewirkt ein starke Verengung der Kapillaren und Porentrichter und vermindert so das Eindringens von Flüssigkeiten bzw. flüssig gelösten Schmutzen und auch Öl in den Stein. Oberhalb der Wirkstoffgrenze der Imprägniermittel bleibt der physische Porenraum an der rauen Oberfläche jedoch erhalten und kann weiterhin Schmutz aufnehmen und halten.

    2. ÖLEN
      Nachdem die Imprägnierung ausgetrocknet ist (24h), folgt eine Behandlung der Fläche mit HMK® P330 Cotto- und  Klinkeröl. Das naturverwandte Spezialöl bewirkt eine Farbtonvertiefung (Nasseffekt ohne Glanz) und ein weiteres Auffüllen des Porenraums. Gleichzeitig wird die wasser- und schmutzabweisende Wirkung der Oberfläche weiter verbessert.

    3. BEIZEN - Finish
      Behandeln der Fläche mit HMK® P328 (N)atur oder HMK329 (B)raun Wachsbeize. Die Beize gleichmäßig auftragen und schon während des Trocknung mit einen Lappen oder geeignetem Hilfsmittel auspolieren. Wichtig ist, dass bei allen Arbeitsgängen kein überschüssiges Material (Pfützen) auf der Oberfläche verbleibt und eine gleichmäßige Verteilung erfolgt. Ein Wachsen im Nassbereich sollte überlegt sein, da durch Wasser auf dem Belag eine erhöhte Rutschgefahr gegeben ist.

      Tipp: Die Wachse - P328 Natur und P329 Braun können auch miteinander gemischt werden um so individuell den Farbton zu bestimmen. Das ermöglicht bspw. eine Farbintensivierung oder Modifizierung des Grundfarbtones Natur.


Tragen Sie das jeweilige Produkt mit einem lösemittelbeständigen Pinsel, Quast, Siegelbürste  oder Kurzflorroller flächendeckend auf dem Belag auf. Das Auftragen erfolgt im Kreuzstrichverfahren, d.h. in einer Richtung auftragen und in die andere Richtung verteilen. Die Imprägnierungen lassen sich auch drucklos mit einer Baumspritze aufsprühen. Im Bodenbereich werden erst die Randleisten behandelt. Bei großen Flächen abschnittsweise arbeiten! 

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Feinsteinzeugfliesen - industriell gefertigte Kunststeine Fein gemahlene keramische Rohstoffe und diverse Beimischungen werden unter hohen Druck gepresst, anschließend gebrannt. Es entsteht ein hochdichtes Material mit einer nur geringen Wasseraufnahmefähigkeit. Verschiedene Oberflächenarten stellen ungleiche Anforderungen  Unglasiert: Keramische Rohstoffe werden bei hohen Temperaturen gebrannt es entstehen sehr harte, hochdichte Fliesen mit einer „offenen“ Oberflächenbeschaffenheit vor. Das Material ist entsprechend saugfähig und anfällig für Flecken. Poliert: Gebrannte Feinsteinzeugfliesen werden durch einen weiteren Arbeitsvorgang poliert, dadurch wird die Brennhaut bzw. die keramische Versiegelung entfernt. Auch bei dieser Form liegt eine „offene“ Oberflächenbeschaffenheit vor. Glasiert: Auf das genbrannte Fliesenmaterial wird im Rahmen der Fertigung eine Glasur fest aufgebracht, dies ist die gängigste Form im Fliesenbereich. Vorteilhaft ist die leichte Reinigung dieser Fliesen und Feinsteinzeugplatten im Alltag. Die Beschaffenheit der Oberfläche bestimmt über Reinigung und Schutz eines keramischen Fliesenbelags  Unglasierte Fliesen, egal ob glatt, strukturiert oder gelasert, verschmutzen naturgemäß stärker und sind daher auch intensiver zu reinigen. Bei polierten Fliesen wird durch das Polierverfahren die Brennhaut bzw. die keramische Versiegelung entfernt. Dadurch wird die Fleckempfindlichkeit erhöht. Öle, Fette und färbende Flüssigkeiten u.a. können bleibende Spuren hinterlassen. Glasierte keramische Fliesen oder Steingutfliesen sind weitgehend unempfindlich und pflegeleicht. Die meist durchsichtige oder farbige keramische Glasur wird in einem weiteren Brennvorgang auf die Oberfläche aufgeschmolzen. Das ist die gebräuchlichste Oberfläche im Fliesenbereich. Jedoch können manche eingemischte Hilfsstoffe (z.B. Metalloxide) ebenso wie enthaltene Glasmosaik Anteile von säurehaltigen Reinigern u.a. Substanzen angegriffen werden.
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Quarzkomposit - die edle Alternative zu Naturstein Der Name sagt bereits woraus dieser von Menschenhand hergestellte Werkstein besteht, nämlich zu über 90% aus Quarz, einem säurebeständigen und sehr harten Mineral. Es belegt hinter Diamant mit dem höchsten Rang 10 auf der Mohs-Härteskala, den siebten Platz. Quarzkomposit, auch als Quarzwerkstoff oder Engineered Stone bezeichnet, ist ein künstlich hergestellter Werkstoff, der aus einer Mischung aus Quarz, Harz, Farb- und diversen Zuschlagsstoffen wie kleine Glas oder Spiegelstückchen und Pigmenten besteht. Quarzkomposit wird hergestellt, indem natürlicher Quarz in kleinen Stücken zerkleinert und mit einem Harz, meist Epoxidharz, vermischt wird, um eine homogene Masse zu bilden. Diese Masse wird dann unter hohem Druck und hoher Temperatur zu Platten gepresst, die in verschiedenen Größen und Dicken erhältlich sind. Quarzkomposit hat eine ähnliche Härte und Festigkeit wie natürlicher Granit oder Marmor, ist jedoch aufgrund seiner homogenen Zusammensetzung in der Regel unempfindlicher gegenüber Kratzern, Flecken und Säuren. Quarzkomposit ist auch in vielen verschiedenen Farben und Texturen erhältlich und kann in der Herstellung von Küchenarbeitsplatten, Badezimmerwaschbecken, Bodenbelägen, Wandverkleidungen und anderen Bauelementen verwendet werden. Das in der Herstellung extrem hoch verdichtete und homogene Materialgemisch hat im Gegensatz zu Naturstein keine Kapillaren. Es saugt somit nichts auf, die Oberfläche hat nur mikroskopisch kleine Poren, also einen nur sehr kleinen Volumenraum für die Aufnahme von Schmutzen. Das macht sich in Bezug auf Fleckbildner sehr vorteilhaft bemerkbar d.h. der Stein ist resistent gegen die meisten Alltagsprodukte wie Kaffee, Wein, Zitronensaft, Olivenöl, Essig, Schminkflecken usw. Auch die mechanische Resistenz gegenüber Kratzern, Prellern, Schneiden mit dem Messer u.a. ist sehr hoch. Unverwüstlich ist aber auch dieses Material nicht! Gewisse Vorsichtsmaßnahmen sollten unbedingt beachtet werden. UV- und Sonnenlicht vermeiden - diese können im Laufe der Jahre die Farbe und Tönung beeinträchtigen. Keine Wachse oder Siegel zum Steigern des Glanzes einsetzen. Verwenden Sie unter keinen Umständen Fluorwasserstoff, Dichlormethan, NaOH – Ätznatron oder Beizmittel. Diese Mittel schädigen den QK Kunststein irreversibel. Die Oberfläche des Materials darf nicht nachgeschliffen werden, weder als Bodenbelag noch als Arbeitsfläche. Ebenso können "scharfe" Scheuerpulver oder Scheuerschwämme sowie Keramikmesser die Oberfläche schädigen. Keine Fettreiniger (ph-Wert>10) benutzen, wie etwa Backofenreiniger u.dgl.  Von Hitzequellen fernhalten (Fritteusen etc.). Obwohl Quarz-Komposit-Gesteine hohe Temperaturen vertragen, wird empfohlen, das Produkt nicht dem ständigen Kontakt von Hitzequellen auszusetzen, und auch keine heißen Töpfe, Pfannen oder Fritteusen darauf abzustellen. Je nach Verwendung und Bedarf sollten Quarz-Komposit-Oberflächen laufend gepflegt werden.
Terrazzo und Betonwerkstein
Terrazzo - Betonwerkstein - Agglo Marmor Der künstlich hergestellte Stein ist ein Gemisch aus Zement, Kalk, Wasser sowie diversen Zuschlagstoffen wie Farben, Flusskies, Sande und Natursteinsplit. Eine Ausnahme bildet Agglo-Marmor, statt Zement wird Kunstharz als Bindemittel und als Zuschlagstoffe werden Kalksteine in unterschiedlichen Größen und Farben verwendet.  Tradition in heutiger Zeit - Venezianischer Steinboden Terrazzo - traditionell hergestellt ist die bekannteste Form. Der fugenlose Steinbelag wird vor Ort hergestellt (Ortsterrazzo) es werden farbiger Steinsplitt sowie diverse Zuschlagsstoffe in Zement eingebunden und mit Walzen verdichtet. Durch anschließendes Schleifen und Polieren mit diversen Polymeren, erhält der Terrazzo seine glänzende Oberfläche. Betonwerkstein Platten sind die moderne Alternative. Sie werden industriell produziert, eine Matrix aus Natursteingranulaten und hydraulischen Bindemitteln wird in eine Form gegossen, anschließend verdichtet und luftgetrocknet. Die Platten bestehen aus einer Nutzschicht mit Natursteinkörnung welche Rückseitig mit Beton hinterfüllt ist. Der belastbare Stein kann bei Bedarf durch Schleifen und Polieren aufgearbeitet werden Veredelte Oberflächen aus Betonwerkstein oder auch Terrazzo sind oft mit Marmor vergleichbar weil sie zu einem großen Anteil aus Kalk, Zement und Gesteinskörnung bestehen. Die natürlichen Gesteinskörnungen sowie die verschiedenen Farben und Arten der Oberflächenbearbeitung von rau über gestockt, scharriert oder feingeschliffen bis hin zu hochglanzpoliert, geben dem Stein seine eigene, charakteristische Optik und Oberfläche. Bemerkenswert ist die breite Palette an Farbgebungs- und Gestaltungsmöglichkeiten  Betonwerkstein wird werkseitig üblicherweise unbehandelt ausgeliefert daher ist es ratsam, besonders in Fällen wo Verschmutzungsgefahr gegeben ist, eine nachträgliche, vor Ort auszuführende Oberflächenbehandlung aufzubringen. Helle Farben und raue Oberflächen sind etwas empfindlicher für Flecken und Verunreinigungen. Wurden früher Terrazzoböden oftmals mit heißen Wachsen und Leinölen getränkt, werden heute Schutz und Pflegeprodukte auf Silan- oder Silikonbasis mit guter Langzeitwirkung und hoher Atmungsaktivität eingesetzt. Im Innenbereich eignen sich auch flüssige Polierwachse, die zumeist eine farbtonvertiefende Wirkung erzielen. Neben der Erstimprägnierung können je nach Beanspruchung in den Reinigungsturnus verschiedene Pflegeprodukte auf Basis widerstandsfähiger Acrylate und Hartwachse einbezogen werden.  
Steindoktor