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Was ist das Wirkungsprinzip einer Imprägnierung?


Hydrophopbierung -  Effektive Schutzbehandlung für Natur- und Kunsstein

Natur- und Kunststeine sind keine undurchdringlichen Stoffe, sondern von feinen Höhlungen und Kapillaren durchzogen welche an der Steinoberfläche in den Poren münden. Die Größe der Porenöffnung als auch der Hohlräume im Stein, hat entscheidenden Einfluss auf die Eigenschaften des Steinmaterials, wie zum Beispiel die Wasseraufnahme.

Über die kapillare Wasseraufnahme werden neben Fleckbildnern und Schadstoffen auch Schmutzpartikel in den Stein transportiert, welche nach dem Abtrocknen des Trägermittels Wasser zurück bleiben.

Deswegen sollten die bei jeder Reinigung angelösten Schmutze sorgfältig entfernt werden.

Das funktioniert entweder mit klarem Wasser oder auch einem Wischsauger. Wird der Schmutz nicht ausreichend entfernt, bildet er allmählich zusammen mit den Kalk- und Mineralresten aus dem Wischwasser, einen Schmutz- bzw. Grauschleier auf dem Stein.

Um  dieses Problem bei den unvermeidlichen Reinigungsvorgängen zu minimieren, hat es sich bewährt, den Steinboden zu imprägnieren und damit die kapillare Wasseraufnahme zu verringern. Der hydrophobe Wirkstoff des Imprägniermittels haftet an den Poren- und Kapillaroberflächen, verengt diese und macht sie dadurch Wasserabweisend. Die Poren und Kapillaren werden aber nicht verschlossen die Dampfdiffusionsfähigkeit der Steine bleibt weitgehend unverändert. Als Wirkstoffe kommen meist  Silane, Siloxane, Siliconharze und Polymere zum Einsatz.

Es gibt Wässrige und Lösemittel gelöste Imprägnierungen.

Lösemittel gelöste Wirkstoffe dringen besser und tiefer in den Stein ein. Ihre Moleküle sind kleiner, daher ist die Wirkstoffkonzentration  größer als in wässrig gelösten Imprägniermitteln. Sie empfehlen sich besonders für polierte bzw. dichte Oberflächen mit kleinen Porentrichtern bspw. Küchenarbeitsplatten.

Wässrig gelöste Imprägnate haben den Vorteil, dass sie geruchfrei sind gleichwohl können sie auch auf polierten Flächen eingesetzt werden. Sie sind jedoch vorteilhafter für stark saugende Gesteine wie z.B. Sandstein oder Cotto.

Imprägnierungen werden wahlweise mit Bürste, Rolle oder Pinsel aufgetragen. Je nach Saugfähigkeit des Steins empfiehlt sich ein mehrfacher Auftrag, Nass in Nass oder auch mit kurzen Trocknungszeiten zwischen den Arbeitsgängen. Die endgültige Wirkung erreicht eine Imprägnierung  nach ca. 24 - 48 Stunden. Während dieser Zeit dürfen die Flächen nicht mit Wasser gereinigt werden.

Der Nutzeffekt einer Imprägnierung besteht darin, dass Flecken bildende und gefährdende Substanzen nur noch sehr gering in den Stein eindringen können. Verschmutzungen lassen sich dadurch leichter mit geeigneten Reinigern entfernen, der Stein ist pflegeleichter.

Bei längerer Einwirkung säurehaltiger Substanzen wie Essig, Wein, Cola u.a. kann jedoch auch die beste Imprägnierung keinen Schutz gewährleisten. Mögliche Folgen sind matte Flecken auf polierten Marmor und Kalkstein Oberflächen oder Vergrauungen auf anthrazitfarbenen Steinen.

Wir empfehlen neu verlegte oder sanierte Natursteinflächen mit einer Imprägnierung Wasser-, Schmutz- und Öl abweisend auszurüsten und somit vorzeitiger Verschmutzung und Abnutzung entgegen zu wirken. Ein so geschützter Natur- oder Kunststein lässt sich wesentlich leichter pflegen und bewahrt so über viele Jahre hinweg seine einzigartige Schönheit.

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