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Kennen Sie Ihren Stein? Was sollte man wissen?

Lernen Sie Ihren Stein kennen - für eine werterhaltende Pflege und Reinigung 

Natursteine bestechen durch die große Auswahl an Farben und Strukturen und sind prädestiniert für den Einsatz im Innen- und Außenbereich. Der erste Schritt für die richtige Pflege und Instandhaltung von Steinen besteht darin, die geologische Klassifizierung und mineralische Zusammensetzung Ihres Steins zu verstehen. Anhand dieser Informationen können Sie ermitteln, welche Reinigungsprodukte verwendet werden sollen und wie Sie Ihren Naturstein am besten pflegen können.

Naturstein wird nach seiner jeweiligen Entstehung in drei grundlegende geologische Klassifikationen eingeteilt: sedimentär, metamorph und magmatisch. Zusätzlich können Steine ​​in jeder Kategorie, in Abhängigkeit von ihrer Zusammensetzung ganz grob in in zwei Kategorien, siliziumhaltige oder kalkhaltige Steine unterteilt werden. Das Wissen um diesen Unterschied ist entscheidend bei der Auswahl der Reinigungsmittel.

Kalkstein besteht hauptsächlich aus Calciumcarbonat, einer chemischen Verbindung, die üblicherweise in Naturstein, Muscheln und Perlen vorkommt. Calciumcarbonat reagiert empfindlich auf saure Lösungen, daher werden milde, nicht saure Reinigungsmittel empfohlen.

Wie der Begriff andeutet, besteht Kieselstein hauptsächlich aus Silikaten wie Quarz, Feldspat, Glimmer usw.. Ein Kieselstein ist im Allgemeinen gegen die meisten Säuren in der Küche beständig, obwohl saure Reiniger nicht immer empfohlen werden. Diverse Hartgesteine ​​können Spuren von Mineralien  enthalten, die säureempfindlich sind.

Die folgende Kurzübersicht ist eine hilfreiche Anleitung:

  Sedimentgesteine Metamorphe Gesteine vulkanische Gesteine 
Kalkhaltig   Kalkstein, Travertin, Onyx Marmor, Serpentinite   
Silizium  Sandstein, Grauwacke   Schiefer, Quarzite,  Granite, Diorite,  

 

Welchen Stein habe ich?  

Informieren Sie sich nach Möglichkeit bereits vor dem Kauf über Art, Name und Herkunft der jeweiligen Steine in Ihrem Gebäude. Wenn solche Informationen nicht vorhanden sind, gibt es für die Bestimmung eines Reinigungs- und Pflegeplans die folgenden Optionen: 

1. Wenden Sie sich zur Bestimmung Ihres Steins an einen Steinmetz, Naturstein Fachbetrieb oder suchen Sie im Steinarchiv 

2. Führen Sie eine visuelle Kennung des Steins durch. Zwar gibt es Ausnahmen, doch die folgenden Eigenschaften sind Gesteinstypisch:

  • Granite haben meist eine ausgeprägte körnige Struktur, „Salz und Pfeffer" ähnlich, keine oder nur selten Äderungen
  • Kalksteine sind dichte Gesteine und hauptsächlich hell, grau, gelblich bis beige. Charakteristisch ist das Vorhandensein von Muscheln oder fossilen Einschlüssen.
  • Marmor hat oftmals eine feine zuckrige, kristalline Struktur und ist nicht selten von mineralischen Adern durchzogen. Die Farbauswahl ist nahezu unbegrenzt. 
  • Sandsteine betseht hauptsächlich aus verkitteten bis 2 mm großen Quarzkörnern u.a. Mineralien. Er ist sehr unterschiedlich in der Farbe von lichtgrau, gelb bis rot.
  • Schiefer haben meist eine bruchraue Oberfläche, sind oft anthrazitfarben aber auch dunkelgrün, grau, dunkelrot  manchmal mehrfarbig. Sie werden am häufigsten als Bodenbelagmaterial und für Dachziegel verwendet.  
     

3. Machen Sie einen Säure Empfindlichkeitstest um festzustellen ob Ihr Stein siliziumhaltig oder kalkhaltig ist. 

Geben an einer unauffälligen Stelle (Ecke oder Schrank) ggfs. auf einem Reststück vom Stein ein paar Tropfen einer Säure (saurer Reiniger) oder Essigessenz auf die Steinoberfläche, nicht größer als 1 cm². Zwei mögliche Reaktionen können auftreten:

  1. Wenn es an der Oberfläche sprudelt oder kräftig schäumt ist das ein Zeichen für einen kalkhaltigen Stein. Polierte Oberflächen verlieren ihre Glanz und können leicht aufrauen.
  2. Wenig oder gar keine Reaktion - es handelt sich um ein quarzhaltiges Gestein und ist unempfindlich gegenüber haushaltüblichen Säuren. 

Spülen Sie nach dem Test die Fläche gründlich mit klarem Wasser und Wischen Sie trocken.

HINWEIS: Der Test funktioniert nur auf natürlichen Steinoberflächen, nicht auf versiegelten, geölten und gewachsten Oberflächen!