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Haltbarkeit von Imprägnierungen für Marmor, Granit, Sandstein & Co.

Techniken und Produkte im Bereich der Steinimprägnierung

Haltbarkeit-impraegnierungen

Beständigkeit von Schutzbehandlungen: Worauf Sie achten sollten

Natursteine wie Marmor, Granit, Schiefer und Sandstein sind beliebte Materialien für Böden, Wände und Arbeitsplatten in Häusern und Gärten. Diese Steine verleihen jedem Raum oder Außenbereich eine natürliche Eleganz und Haltbarkeit. Um die Schönheit und Funktionalität von Naturstein langfristig zu erhalten, ist eine Imprägnierung oft unerlässlich. Doch wie lange hält eine solche Imprägnierung, und worauf sollte man dabei achten?

Die Haltbarkeit einer Imprägnierung hängt von verschiedenen Faktoren ab: der Saugfähigkeit und Sättigung des Materials, dem verwendeten Reinigungsmittel und der angewandten Reinigungsmethode sowie der Belastung und Nutzung der Fläche. Eine Imprägnierung kann nur dann optimal wirken, wenn der zu imprägnierende Belag sauber und frei von Schleifschlamm, Bauschmutz und anderen Verunreinigungen ist. Zudem sollte der Belag trocken sein, mit einer Restfeuchtigkeit von 2 bis 4 %, fleckenfrei, optisch einheitlich und saugfähig.

Faktoren, die die Haltbarkeit beeinflussen

Die Haltbarkeit einer Imprägnierung auf Naturstein kann von verschiedenen Faktoren abhängen:

  • Art des Natursteins: Unterschiedliche Steinsorten haben unterschiedliche Porositäten. Zum Beispiel ist Sandstein poröser als Granit, was bedeutet, dass er mehr Imprägnierung aufnimmt und möglicherweise häufiger behandelt werden muss.
  • Art der Imprägnierung: Es gibt wasserbasierte und lösemittelbasierte Imprägnierungen. Lösemittelbasierte Imprägnierungen neigen dazu, tiefer in den Stein einzudringen und bieten oft einen längeren Schutz. .
  • Anwendungsbereich: Natursteine im Außenbereich sind stärker Witterungseinflüssen ausgesetzt als solche im Innenbereich. Regen, Schnee und UV-Strahlung können die Imprägnierung schneller abbauen.
  • Nutzungsintensität: Bereiche mit hohem Verkehrsaufkommen oder starker Nutzung, wie Küchenarbeitsplatten, Fußböden in stark frequentierten Räumen oder Nassbereiche benötigen möglicherweise häufiger eine erneute Imprägnierung.
  • Qualität der Anwendung: Eine sorgfältige Anwendung der Imprägnierung ist entscheidend. Der Stein muss vor der Behandlung gründlich gereinigt und getrocknet werden, um eine optimale Penetration und Haftung der Imprägnierung zu gewährleisten.

Anwendung von Steinimprägnierungen

Oberflächenvorbereitung:

Vor der Imprägnierung muss die Steinoberfläche gründlich gereinigt werden. Verunreinigungen wie Schleifschlamm, Bauschmutz und organische Ablagerungen (z.B. Grünbeläge) sollten vollständig entfernt werden. Eine saubere und trockene Oberfläche ist entscheidend für die Wirksamkeit der Imprägnierung.

Auftragen des Imprägniermittels:

Das Imprägniermittel wird satt und gleichmäßig auf die Steinoberfläche aufgetragen. Dies kann mit einem Pinsel (im Kreuzstrich auftragen), einer Rolle oder einem Tuch erfolgen. Besonders bei stark saugenden Oberflächen kann ein wiederholter Auftrag erforderlich sein. Überschüssige Imprägnierung muss restlos entfernt werden, um einen gleichmäßigen und effektiven Auftrag zu gewährleisten. Es ist daher wichtig, dass keine Pfützen entstehen und überflüssiges Material rechtzeitig entfernt wird.

Einwirk- und Trockenzeit:

Nach dem Auftragen benötigt das Imprägniermittel eine Einwirkzeit, d.h. der Flüssigkeitsfilm sollte 5 bis 10 Minuten auf der Fläche verbleiben, darf jedoch nicht antrocknen. Danach muss die Oberfläche mindestens 24 Stunden trocknen, um die volle Schutzwirkung zu entwickeln. Während dieser Zeit sollte die behandelte Fläche nicht betreten oder mit Wasser in Kontakt kommen.

Pflege und Wartung

Um die Lebensdauer der Imprägnierung zu verlängern, sollten einige Pflegemaßnahmen beachtet werden:

  • Regelmäßige Reinigung: Verwenden Sie milde, pH-neutrale Reinigungsmittel. Vermeiden Sie aggressive Chemikalien, die die Imprägnierung angreifen könnten.
  • Schutz vor mechanischen Einflüssen: Verwenden Sie Untersetzer, Filzgleiter und andere Schutzmaßnahmen, um Kratzer und Abnutzung zu minimieren.
  • Erneuerung der Imprägnierung: Eine regelmäßige Überprüfung der Steinoberfläche hilft, den richtigen Zeitpunkt für eine erneute Imprägnierung zu bestimmen. Ein einfacher Wassertest kann zeigen, ob der Schutz noch ausreichend ist: Tropfen Sie etwas Wasser auf den Stein. Wenn es schnell einzieht und dunkle Flecken hinterlässt, ist es Zeit für eine neue Imprägnierung.

Imprägnierungen und ihre Herausforderungen

Imprägnierungen unterliegen sowohl chemischen als auch physikalischen Belastungen. Daher ist es wichtig, sie regelmäßig zu erneuern oder zu ergänzen, besonders bei nachlassender Wirkung. Die Faustregel lautet: Imprägnierungen sollten jährlich oder nach Bedarf erneuert werden, vor allem wenn der Stein Feuchtigkeit aufnimmt. Eine Imprägnierung bietet jedoch keine Garantie gegen Fleckenbildung. Sie verändert weder die Festigkeit, Säurebeständigkeit, Porigkeit noch die Griffigkeit des Steins. Stattdessen reduziert sie lediglich die Saugfähigkeit des Materials, wodurch flüssige Substanzen wie Wasser, Schmutz und Fett langsamer eindringen, weitgehend auf der Oberfläche trocknen und dadurch leichter zu entfernen sind.

Empfohlene Produkte

HMK® S234 Fleckschutz Top Effekt:

Diese Langzeit-Imprägnierung eignet sich für alle saugfähigen Natur- und Kunststeinoberflächen im Innen- und Außenbereich. Sie schützt circa zwei bis drei Jahre vor dem Eindringen von öligen, fettigen und wässrigen Verschmutzungen. Das Produkt ist farblos und erhält die natürliche Struktur des Steins.

HMK® S232 Fleckschutz:

Besonders umweltfreundlich und lösemittelfrei, ist diese Imprägnierung ideal für den Einsatz in empfindlichen Bereichen. Sie bietet eine hohe Schutzkraft und ist für polierte und geschliffene Oberflächen wie Marmor, Granit, Betonwerkstein, Sandstein usw. geeignet.

HMK® S242 Farbkonservierung:

Dieses Mittel überzeugt durch seine wasserabweisenden Eigenschaften und bewirkt eine Farbtonvertiefung - Wetlook. Es schützt effektiv gegen Wasser und andere Verschmutzungen. Es ist für alle saugfähigen Natur- und Kunststeine im Innen- und Außenbereich geeignet.

Fazit

Die Haltbarkeit einer Imprägnierung auf Naturstein hängt von vielen Faktoren ab, darunter die Art des Steins, die Imprägnierung selbst und die Bedingungen, denen der Stein ausgesetzt ist. Durch richtige Pflege und regelmäßige Wartung kann die Lebensdauer der Imprägnierung erheblich verlängert werden, sodass Sie lange Freude an Ihrem schönen Naturstein haben.

Denken Sie daran, dass die Wahl der richtigen Imprägnierung und deren fachgerechte Anwendung entscheidend für den Schutz und die Langlebigkeit Ihres Natursteins sind. Bei Unsicherheiten ist es immer ratsam, einen Fachmann zu Rate zu ziehen, um die beste Lösung für Ihre speziellen Bedürfnisse zu finden.