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Naturstein imprägnieren

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Imprägnierung?

Eine Imprägnierung funktioniert nur auf trockenen und saugfähigen Steinflächen

Eine Schutzbehandlung unmittelbar nach der Verlegung ist unbedingt zu vermeiden! Lassen Sie die Fläche mindestens ca. 4-6 Wochen ruhen damit der Belag (incl. Unterbau) genügend austrocknet bzw. die Restfeuchte gering genug ist. In den noch nassen Stein kann Imprägniermittel nicht eindringen. (Feuchtwischen schadet nicht!)

Die Verarbeitungstemperatur sollte zwischen + 12° C und + 25° C liegen. Der Belag muss naturkalt sein!  Eine eventuell vorhandene Fußbodenheizung ist vor der Verarbeitung abzuschalten! Vorlaufzeit beachten! 

Welche Flächen sollten geschützt werden, wo ist eine Imprägnierung erforderlich?

Eine Imprägnierung in viel genutzten Wohnbereichen ist fast unerlässlich. In der Küche können Arbeitsplatte und Bodenbelag durch Fleckbildner wie Öl, Wein, Essig, Ketchup, Saft, Teig also Lebensmittel aller Art verunreinigt werden. Im Bad sind Shampoo, Zahnpaste, Rasierwasser, Seife und Co. eine ständige Herausforderung für Ihren Naturstein. Auf der Terrasse sorgt guter Schutz für eine leichtere Reinigung und vermindert die Grünbelagsbildung.

Wie funktioniert die Imprägnierung?

Wird ein Naturstein imprägniert, dringt der Wirkstoff über die Poren an der Steinoberfläche ein und legt sich als dünner Film an den Kapillarwandungen im Steininneren ab. Durch die Verengung der Kapillaren wird verhindert, dass der Stein Flüssigkeiten, Öle und Schmutz aufsaugt. Stattdessen verbleiben diese auf der Oberfläche und lassen sich leicht abwischen. Der Naturstein wird nicht verschlossen bzw. versiegelt, er bleibt atmungsaktiv, es verbleiben keine Rückstände an der Oberfläche sein Erscheinungsbild bleibt unverändert.

Wie erfolgt die Verarbeitung des Imprägniermittels?

Das Imprägnat wird vollflächig und satt auf die Steinfläche aufgetragen und mit weichem Pinsel, Mopp, Flächenstreicher, Kurzflorrolle oder Tuch gleichmäßig verteilt. Bei großen Flächen Abschnittsweise arbeiten, auf stark saugenden Flächen den Vorgang eventuell wiederholen. Beachten Sie, je grober die Oberfläche umso mehr saugt der Stein durch die größeren Porentrichter umgekehrt gilt eine polierte, also dichtere Oberfläche saugt geringer. Während der Einwirkzeit (ca. 15-30 Min.) sollte die Imprägnierung mehrmals gleichmäßig verteilt werden um eine möglichst homogene Verteilung zu erreichen.

Wichtig! Auf polierten Oberflächen keine Pfützen stehen lassen! Überschüssiges Material muss vor dem Antrocknen mit einem trockenen Tuch oder saugfähigen Papier entfernt werden. (Bodenflächen dabei nicht mehr betreten bzw. entsprechend nachbehandeln) Die Trocknungszeit liegt zwischen 20-30 min, die genaue Zeit ist von der örtlichen Umgebungstemperatur abhängig. Sollte das Imprägniermittel bereits angetrocknet sein, kann man die Fläche zeitnah nochmals mit dem Mittel überarbeiten und den Abwischvorgang erneut durchführen.

Wann kann ich die imprägnierte Fläche wieder benutzen?

Bearbeitete Bodenflächen können (wenn erforderlich) ca. 1 -2 Stunden nach dem Abwischen in Strümpfen begangen werden. Gummi- oder Ledersohlen können Spuren hinterlassen bzw. die Imprägnierung abtragen! Vermeiden Sie mechanische Belastungen während des Trocknungsvorgangs frisch imprägnierter Flächen. Die volle Schutzwirkung entwickelt sich abhängig vom Produkt nach 24 bis 72 Stunden. Während dieser Zeit darf der Naturstein nicht mit Wasser oder Öl in Kontakt kommen.

Welche Verarbeitungsfehler sind möglich?

Wenn die Natursteinflächen nach der Imprägnierung dunkle Flecken oder Streifen zeigen, war

a) die Fläche vor der Behandlung nicht gleichmäßig trocken
b) oder das Imprägniermittel wurde nicht gleichmäßig und satt aufgetragen
c) Verarbeitungstemperatur war nicht gegeben

Überschüssiges Material durch „falsches“ bzw. eiliges Verarbeiten führt unweigerlich zu Schlieren und mattem Aussehen oder sogar klebriger Oberfläche.

Problemlösung: Geben Sie etwas Imprägniermittel auf einen Lappen und reiben Sie die Oberfläche nochmal „scharf“ ab. Mit dem enthaltenen Lösungsmittel wird das überschüssige Material wieder angelöst und kann erneut in den Stein hineingearbeitet werden.

Weniger ist Mehr! Ein Nachpolieren der Fläche mit einem trocknen Tuch ist sehr hilfreich. Dunkle Gesteine betonen jede oberflächliche Auflagerung bzw. Anhaftung, hier sollte gründlich gearbeitet werden.