Schneller Versand
Sicher mit SLL Verschlüsselung
Geld-Zurück-Garantie mit Trusted Shops
Hotline 03847 - 4359940
A B C D E F G H I K L M N O P R S T U V W Z

Oberflächenarten Natursteinen

Es gibt eine Vielzahl von Oberflächenbearbeitungen bei Natursteinen

Viele entstanden im Altertum und überdauerten bis in die Neuzeit. Sie genügen neben modernen Bearbeitungsmethoden unterschiedlichen Anforderungen und reichen von beilen über scharrieren, bosseln, spitzen, stocken, riffeln, schleifen u.a.m. über die spalt- und brauchraue bis hin zur polierten Oberfläche...     

Nachfolgend die im Wohnbereich am meisten verwendeten Oberflächenarten.

Polierte Oberflächen
Es wird unterschieden zwischen einer echten Politur bei kalkhaltigen Weichgesteinen, welche nach dem Schleifen der Steinoberfläche bis mindestens C800 mit Oxalsäure behandelt werden und einer sogenannten teilpolierten Oberfläche bei Hartgesteinen bedingt durch Glanzunterschiede zwischen den einzelnen gesteinsbildenden Mineralien. Aufgrund der polierten Oberfläche bzw. kleineren Porentrichter, können Verschmutzungen nur schlecht in den Stein eindringen und er lässt sich daher leichter reinigen. Optisch kommen bei polierten Natursteinflächen, die natürliche Steinmaserung, Farben, Struktur und Textur besonders gut zur Geltung. Sie werden deshalb bevorzugt als repräsentative Bodenbeläge, Küchenarbeitsplatten, Tischplatten und für die Badgestaltung verwendet.

Satinierte( Lederähnliche) Oberflächen- Leather Touch
Das Besondere an dieser Oberfläche ist die Haptik, der angenehme samtige Touch. Zunächst wird die Oberfläche geschliffen und anschließend mit speziellen Diamantbürsten in unterschiedlichen Körnungen nachbearbeitet. Es entsteht ein seidenmatter Glanz auch hier sind die Poren relativ geschlossen damit wird der Stein unempfindlicher gegen Verschmutzung und ist leichter zu reinigen.

Geschliffene Oberflächen
Natursteine werden Werkseitig auf Schleifstraßen geschliffen um eine mechanische und optische Qualität für die entsprechend geforderte Verarbeitung zu bekommen. Sie können aber auch örtlich geschliffen werden um die Verlege bedingten oder auch die im Stein vorhandenen Unebenheiten zu begradigen. Der Schleifgrad bzw. die Körnung des Schleifwerkzeuges bestimmen letztlich das Aussehen Bis etwa C200 geschliffene Oberflächen sind matt und farblich nicht so ausdrucksstark, wie polierte Oberflächen. Nach der Bearbeitung ist die Oberfläche noch fühlbar rau und ohne Glanz, die Porentrichter sind relativ groß, es lassen sich einzelne Gesteinsmineralien mit dem bloßen Auge erkennen. Je höher die verwendete Schleifkörnung je brillanter die Optik bzw. der Glanz. Rauer Naturstein ist rutschhemmend und kann daher auch als Bodenbelag im Nass- und Außenbereich verwendet werden.

Geflammte und gebürstete Oberflächen
Besonders gut lassen sich Granitsteine flammen und bürsten. Granit enthält einen sehr hohen Quarzanteil, der das Flammen ermöglicht. Während der Beflammung platzen einzelne Teile und Partikel aus der Gesteinsstruktur heraus, da sie auf große Hitzeentwicklung unterschiedlich reagieren. Beim Flammen entsteht daher eine raue Gesteinsoberfläche, die auf die Gesamtheit gleichmäßig wirkt. Aufgrund der rauen Oberfläche bietet das Granitgestein eine sichere Trittfestigkeit.
Wenn die Gesteinsoberfläche von geflammtem Granit etwas zu grob ist, kann das Gestein nach dem Flammen zusätzlich noch gebürstet werden. Zum Bürsten werden Kunststoff- oder Metallbürsten verwendet. Gröbere Unebenheiten werden dadurch verfeinert, was zu einer glatteren Oberflächenstruktur führt, die sich einfacher reinigen lässt.