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Grüne Patina - Biofilm im Außenbereich

Grüne Beläge - Ursachen und Vermeidung  -  Entfernung und Vorbeugender Schutz

Welche „grünen Schmutze“ gibt es überhaupt im Außenbereich?

Algen, Moose, Stockflecken, Schimmel, Pilzbewuchs, Flechten , Flecken von Gerbsäure und pflanzlichen Farbstoffe, so genannte organische Schmutze bzw. Verfärbungen.

Zunächst handelt es sich eigentlich gar nicht um Schmutz, denn die Bildung von Grünbelag, Moos und Co. ist ein natürlicher Prozess in Abhängigkeit vom Nähstoff- und Wasserangebot sowie Temperatur. Die Art des Befalls und Häufigkeit wird ebenso von den örtlichen Rahmenbedingungen wie z.B. dem Baumbestand und schattigen Ecken als auch der Belagsauswahl und Verlegung bestimmt.

Der mitunter mehrfarbige und willkürlich verteilte Biofilm wird jedoch insbesondere im Wohn und Erholungsbereich als störend empfunden, er entspricht nicht unserer Vorstellung von sauberen Untergründen und erfährt demzufolge die Einordnung als Schmutz.

Auf dichten und feinkörnigen Gesteinen wie Granit, Quarzit oder Marmor mit silikatischer Bindung ist die biogene Patinierung nicht so stark ausgeprägt wie auf porösen, saugfähigen und grobkörnigen Ton- und Kalkhaltigen Natursteinen. Daneben spielt die Oberflächenausführung eine wichtige Rolle. Je rauer diese ist bspw. geflammt, gestockt usw. je größer und anfälliger ist sie im Vergleich zu geschliffenen oder polierten Oberflächen.

Wasser als eine wesentliche Voraussetzung für die Bildung von Grünbelag, kann mehr und besser in den Stein gelangen. Die Dauer und Tiefe der Durchfeuchtung des Gesteins sind letztlich ausschlaggebend für die mikrobakterielle Besiedelung.

Der mikrobielle Bewuchs ist auf allen Natursteinoberflächen möglich und zunächst unschädlich.

Dichte Hartgesteine mit nur geringer Wasseraufnahme (Granite, Quarzite, Gneis usw.) sind resistent gegen die Besiedlung. Jedoch bei saugenden und porösen Gesteinen wie Sandstein, Kalk- und Betonwerkstein führt der Stoffwechsel des mikrobiellen Bewuchses zur schleichenden Zersetzung der Oberfläche. Die mikrobiellen „Wurzeln“ und Schimmelpilzfäden durchdringen sukzessive die obere Steinschicht und lockern im Lauf der Zeit das Korngefüge was den Verlust der oberflächennahen Schicht nach sich zieht.

Das Entfernen von Grünalgen, Schimmelpilzen, wie z.B. Aspergillus niger (auch Schwarzschimmel genannt) oder der rotbraunen bis orange farbige Trentepohlia (Luftalge) sollte daher möglichst schon in der Entstehungsphase stattfinden.

Vorbeugende Reinigung für eine saubere Terrasse und Schutz vor Grünbefall

Hochdruckreiniger schädigen weiche Steinoberflächen (Sandstein, Kalk- u. Betonwerkstein, etc.), entfernen nur oberflächlich die Grünverschmutzungen und waschen meist die Fugen aus.

Bewährt hat sich die regelmäßige Reinigung mit HMK® R155 Grundreiniger, Schrubber und Hofbesen um haftende und lose Schmutze wie z.B. Blätter, Sporen Samen und Staub zu entfernen. Somit wird der Nährboden für die mikrobielle Besiedlung weitgehend reduziert.

Hat sich bereits Grünalgenbewuchs gebildet, ist HMK® R162 Grünbelagsentferner i.d.R. völlig ausreichend. Unkompliziert in der Anwendung und mit speziellen Wirkstoffen zur Verminderung der Neubildung von Grünverschmutzungen.

Hartnäckige mikrobielle Besiedlungen mit Pilzen und Flechten lasen sich oftmals nur mit HMK® R160 Schimmel EX beseitigen. Der Reiniger wird unverdünnt auf den oberflächlich trockenen bzw. nicht nassen Belag aufgetragen. Nach ca. 30 - 45 Minuten Einwirkzeit (nicht antrocknen lassen) erfolgt ein Durcharbeiten mit Bürste oder Schrubber. Danach wird der Belag mit Wasser abgespült.

 










HMK-R160-Schimmel-Ex

HMK® R160

HMK-R170-Aussenreiniger

HMK® R170

HMK-R162-Algen-EX

HMK® R162

 Entfernen von ....      
Grünverschmutzung, Algen, Pilze, Flechten  x x x
Organische Verfärbungenvon Blüten, Blätter, Beeren, Holz/Gerbsäure x x  
Organische Farbstoffe von Kaffee, Tee, Rotwein etc.  x x  
Schimmel x    
Depotwirkung     x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tipp: Nach erfolgter Reinigung kann das Wachstum von Sporen und Algen auf der Steinoberfläche mit einer hydrophobierenden Schutz behandlung stark vermindert werden. Eine wasserabweisende Imprägnierung schützt vor Witterungseinflüssen und senkt den Reinigungsaufwand.

 

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